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Als Nachrichten noch per Rauchzeichen und Trommeln übermittelt
wurden, war das Wuppertaler Kammerorchester unter der Leitung seiner
Gründerin - der Wuppertaler Geigerin Johanna Watzke - schon auf
der Suche, aus der Vielzahl der - mehr oder weniger sinnvoll -
aneinandergereihten geometrischen Zeichen das Wollen der Komponisten
zu erforschen.
Aus der langjährigen, jedes Individuum respektierenden ernsthaften
Arbeit gelangen Interpretationen selbst von Standardwerken, die
aufhorchen ließen und zum Nachdenken anregten. Das hohe musikalische
Niveau dieses Orchesters ist in Ruhe gewachsen und gereift.
Die Mitglieder sind teils Berufsmusiker, teils Studierende und
professionell ausgebildete Laien.
Neben der Standardliteratur für Streicher werden auch sinfonische
Werke und zahlreiche Werke der Kirchenmusik erarbeitet.
Das besondere Interesse gilt zeitgenössischer Literatur. |
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